Hartz IV - Mit 364 Euro vortrefflich leben, nur nicht in Deutschland  Unten

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    Hartz IV - Mit 364 Euro vortrefflich leben, nur nicht in Deutschland
    Wer den Blick auf jene richtet, die sich am wenigsten wehren können, der versteht sich des politischen Ablenkungsmanövers. Aktuell läuft dieses in Richtung der Hartz IV Debatte. Jetzt sollen es die Grünen gemeinsam mit der SPD sein, welche als Initiatoren von Hartz IV die Erhöhung desselben um fünf Euro zu verhindern trachten. Auf der Strecke bleibt allemal der Umstand, dass ein Leben um 364 Euro wohl nur schwer möglich ist. Und dass in Deutschland 12,5 Millionen Menschen an der Armutsgrenze leben.
    Artikel bei The Intelligence am 17. Dezember 2010
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    Es grüsst: Die 'Dorfinitiative'
    Was ist das 'Soziale Dorf'? | Fragen | Leitbild
  • Seit 16 Jahren, solange wie ich mein Kind allein erziehe, kenne ich diese Armut.
    Erst bekommt man das Heizungsgeld gestrichen, also gar nicht erst ausgezahlt, dann wuden noch 20,-Euro mehr gekürzt, da fehlten dann gleich 40,-Euro.
    Habe erst kürzlich dagegen geklagt, als der Heizgeldzuschuß wieder vom Bund übernommen wurde. Jetzt bekomm ich wieder 20,- Eu. dazu.
    Aber reicht das?
    Bis heute fehlen mir rund zwei Wochen vor Ende des Monats, die Mittel um meine "kleine Familie" über Wasser zu halten.
    Also Kulturveranstaltungen fallen ganz flach. Kleidergeld-keine Ahnung. Bücher-vom Mund absparen, genauso wie die Sportschuhe und Wintersachen. Von den täglichen Sorgen um das Wohlergehen des Kindes, um Prävention -also gesunde Nahrung, gesundes Trinken(Wasser), ect.- und wie das bezahlt werden soll, davon gar nicht erst zu reden, das macht mürbe, denn gesunde Ernährung kann es mit den paar Kröten nicht geben.- Hartz IV macht krank. - Psyschisch und Physisch.
    Nicht immer passen Sachen aus Restbeständen andere Menschen, nicht immer gibt es bei der "Tafel" das Richtige Nahrungmittel. Wobei das auf die Dauer keine Lösung für mich war und niemals sein wird und ich hoffe für Andere auch nicht sein kann.
    Ich habe dort nicht lange angestanden, denn ich merkte das vermehrt Schimmelsporen durch die Luft flogen.
    Außerdem gab es diese Art-Sozialneid- nennt man das wohl, das man sich auch noch in hierarchischer Weise, um die letzten paar Brotkrumen erbittert streiten muß.
    Vor Jahren schrieb mich das Sozialamt an, Wortlaut: gehen Sie Arbeiten, Ihr Sohn hat ja jetzt einen Hortplatz.
    Ich dachte, liebend gern.
    War ja schon Baumschulgärtnerin und Bürokauffrau, da wird sich ja was finden lassen.
    Mit 43 Jahren. Fand aber nichts.
    Habe einen Kurs selbst bezahlt,-als Hilfkraft- in der Altenpflege-bei der ich 900 ,-Euro verdiente, (AWO) aber da ich kein Wohngeld mehr erhielt,
    sonstige Zuwendungen fielen auch flach, ich mußte die Arbeit wieder kündigen, weil ich schon allein 635,- Euro an Miete aufbringen mußte.
    Wovon soll man da noch leben?
    Das ist Ausbeutung pur.

    Seit dem ein Bedingunsloses Grundeinkommen in fast aller Munde ist,auch auf You Tube-, aber bitte nicht nach dem G.Werner, DM-Chef, denn das kann nicht ausreichen(es werden 400,-Euro propagiert). -war ich gleich begeistert.
    Es gibt natürlich immer Stimmen die meinen das es nicht finanzierbar wäre, aber ich halte dagegen.
    Ich glaube das es machbar istfür alle ausreichend Geldmittel zur Verfügung zu stellen, wenn man mal an die "Reichensteuer" denkt. Umverteilung ist hier das Zauberwort, das was vorher weggenommen wurde, wieder zurückverteilen- oder an andere Steuern und Subventionen, die abgeschaft wurden,also nicht mehr bezahlt werden und" auch die Subventionen an die AKW´s oder /und die verschiedenen "anderen Kirchen mal im Dorf läßt".
    Denk ich da an die Bundeswehr-Kriegsgebiete? für wen?- Götz W. war zwar ein "Verbreiter "dieser Idee, aber stammt die denn wirklich von Ihm persönlich?
    Es hat sich so viel Besseres daraus verselbstständigt, daß es keine Alternative mehr zu geben scheint, jedenfalls nicht für mich.
    Denn da gibt es doch in Afrika ein kleines Dorf, in dem das BedG. schon in Umlauf ist.
    So könnte es auch global verteilt, zu einer gerechteren Welt führen, und somit auch Hunger und -armutsbekämpfend sein.
    Mag.
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