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Bin sehr interessiert!   (Kommentare)
Ein kosoziales Dorf fr den Mhlenkreis-auf diese Initiative bin ich Anfang dieser Woche aufmerksam geworden und dachte mir:zu schn um wahr zu sein... Als persnlich Betroffener habe ich versucht zu recherchieren, ob es soziale Wohnprojekte in meiner Heimatstadt Minden gibt, in denen es bezahlbaren Wohnraum gibt und man gemeinschaftlich mit anderen Betroffenen leben und vieleicht
Erstellt am 20. Jan 2012
FORENINFO - Das kosoziale Vorhaben   (Forum)
Erstellt am 15. Aug 2011
Nicht auffindbarer Link   (Kommentare)
Hallo Angela,
Du sprichst mir aus dem Herzen.

Zum Abschlu habe ich jetzt das dritte Mal die Webseitensuche bemht: [url=http://www.soziales-dorf.eu/index.php?module=suche&func=search&q=likatien+likatier]http://www.soziales-dorf.eu/index.php?module=suche&func=search&q=likatien+likatier[/url]

Wer's mal selbst ausprobieren will, bettige einfach den Link oben.


Fr mich ist die Sache schon lngst begraben. Das Bundestreffen liegt vor uns und ihr trefft euch am 10 August, um in Schleswig-Holstein aktiv zu werden.
Da kann man es sich nicht erlauben, seine Kraft unntig zu verpulvern.


Gru Detlef

PS: Um den Fall "kein Sektenprojekt" grundstzlich zu klren, gibt es jetzt ein [url=http://www.soziales-dorf.eu/module-faq-display-faqid-350.html][b]FAQ-Frage[/b][/url] dazu
Erstellt am 30. Jul 2011
Unser Pressedienst zum Bundestreffen No. 1 - Ersthinweise fr Presse und Webmedien (update 9/2011)   (News & Artikel)
Minden sind gestellt, die Medienarbeit ist jetzt angelaufen hier eine bersicht, was vom Pressedienst der Initiative zu erwarten ist.

Im Februar 2011 war die Entscheidung fr ein Bundestreffen gefallen, Anfang Juni dann hat in der Dorfinitiative die Orga fr das Bundestreffen am zweite Septemberwochenende begonnen. In diesen Tagen nun sind die Aufgaben fr den eigenen Pressedienst festgelegt worden.


Hier ein berblick fr die Presse, fr Rundfunk, TV und die Social Media-Gemeinde, was medientechnisch im Vorfeld und im September dann aus Minden (NRW) zu erwarten ist. 
Erstellt am 26. Jun 2011
Gibt es das 'Soziale Dorf' schon oder nicht?   (Fragen und Antworten (FAQ))
istiert noch nicht. Es ist bisher ein Projektvorhaben. Die Initiative arbeitet engagiert daran, dass es Wirklichkeit werden kann. 

ber den Umsetzungsstand und die laufenden Aktivitten dafr kann man sich hier in der FAQ unter AKTUELLER STAND nachzulesen.Wer daran teilnehmen mchte, die neue soziale Idee zu verwirklichen, finden hier Informationen und Anregungen. Ausfhrlicher werden die Mglichkeiten in 'Die neue soziale Idee untersttzen' beschrieben (Die Kategorie wird nach und nach aufgebaut).


FOTO: Angela Parszyk / pixelio.de

LETZTE AKTUALISIERUNG: November 2012


Erstellt am 30. Dez 2010
Weiterer Ratgeber: Telefonat mit Peter Kstermann (Minden)   (News & Artikel)
In diesen Tagen geht es einfach Schlag auf Schlag ..


Eben ruft Peter Kstermann an, ein Mindener Knstler. Wir kennen uns seit ein paar Jahren. .. Siehe da, im Gesprch ergibt sich, da Gemeinschaften fr ihn und seine Frau Angela ein ganz groes Thema sind. Er ist hufiger im Jahr international unterwegs, war selbst schon fter in Auroville (Indien). Er kennt von eigenen Besuchen auch die 'Kommune Niederkaufungen', den 'Lebensgarten Steyerberg' hier in der Gegend und Findhorn in Shotland.


Erstellt am 04. Okt 2010
Griechenland: Die Angst vor der Panik fördert die Panik   (Meldungen-Soziales-Hartz4-Armut)
n Apriltagen (Public Issue für Radio Kokkino), bei der 60 Prozent aller Befragten das Berliner Treffen zwischen Alexis Tsipras und Angela Merkel als positiv bewertet haben. Diesen verhaltenen Optimismus versucht auch die Regierung zu bedienen, indem sie ständig betont, dass man bei den Verhandlungen trotz zeitweiliger Irritationen auf einem „guten Weg“ sei. Tsipras selbst erklärte noch gestern (16. April) gegenüber Reuters, er sei „standhaft optimistisch“, dass man „trotz der Kakophonie und widersprüchlicher Verlautbarungen“ der Verhandlungspartner bis Ende dieses Monats eine Vereinbarung erzielen werde. Betont zuversichtlich äußert sich auch Finanzminister Yianis Varoufakis, der das Papier vom 20. Februar ausgehandelt und seitdem mehrfach bekräftigt hat, die Athener Regierung werde die in Brüssel gemachten Zusagen vollständig umsetzen. Der Graccident ist nicht nur ein Gedankenspiel Wie erklären sich angesichts dessen die Spekulationen über ein Scheitern der laufenden Brüsseler Verhandlungen? Die düsteren Voraussagen eines nahen Graccident in der Finanzpresse sind nicht etwa frei erfunden. Sie reflektieren vielmehr Denkansätze und Überlegungen aus dem politischen Raum, die das angeblich „Undenkbare“ durchspielen und gezielt an die Öffentlichkeit lanciert werden. Die Liste dieser Hinweise wird täglich länger: Nach einer Reuters-Meldung vom 27. März hat man im finnischen Finanzministerium ein geheimes Memorandum erstellt, das „sehr schwierige politische Entscheidungen“ im Hinblick auf die Euro-Zugehörigkeit Griechenlands durchspielt; Berichte über entsprechende Notfall-Szenarien, die in der EZB und im Berliner Finanzministerium liegen sollen, wurden nicht dementiert; Oliver Blanchard, der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, gibt öffentlich zu erkennen, dass man auch beim IWF auf einen Graccident vorbereitet sei: Einerseits wolle man zwar unbedingt ein Abkommen mit Athen erreichen, da ein Scheitern für Griechenland „extrem kostspielig“ sein würde, andererseits sei die Eurozone heute dank des Aufbaus von „Schutzmauern“ besser vor den Auswirkungen eines Grexit geschützt (Bericht in Kathimerini vom 14. April). Solche Verlautbarungen und Informationen sind der Stoff, mit dem die Rating-Agenturen, aber auch meinungsbildende Spekulanten wie Warren Buffett und die globale Wettindustrie „handeln“, indem sie die Wahrscheinlichkeit eines Graccident heute deutlich höher bewerten als noch vor zwei Monaten. Und diese Bewertungen tragen wiederum zur Verdichtung der düsteren Atmosphäre bei. Der publizistisch und politisch genährte Griechenland-Fatalismus hat inzwischen eine Eigendynamik gewonnen, der alle Bemühungen um einen „ehrenvollen Kompromisses“ zu torpedieren droht. Eine negative Folge steht jetzt schon fest: Die angestrebte Einigung zwischen Athen und den „Brüsseler Institutionen“ wird auf keinen Fall, wie eigentlich geplant, schon am 24. April beim Treffen der Eurogruppe in Riga erreicht sein. “Niemand in der Eurogruppe geht davon aus, dass das bis zum 24. April abgeschlossen werden könnte“, erklärte das Berliner Finanzministerium (laut ZEIT vom 15. April). Ebenso äußerten sich Poul Thomsen (der Europa-Abteilungsleiter des IWF, der bis 2014 als Mitglied der Troika mit Athen verhandelt hat), und der slowakische Finanzminister Peter Kazimir (Reuters-Meldung vom 15. April). Und die Süddeutschen Zeitung vom 14. April zitiert einen „hochrangiger Vertreter der Euro-Zone“ mit der Äußerung, ein Übereinkommen vor dem Eucofin-Treffen in Riga sei „ausgeschlossen“. Die Zeit läuft davon Dagegen hofft man in Athen offiziell noch unverdrossen, dass die europäischen Gläubiger bereits in Riga zumindest einen Teil der ausstehenden Gelder aus dem laufenden Rettungsprogramm freigeben. Und Griechenland braucht diese Gelder (die nächste Tranche von 7, 2 Mrd. Euro, insgesamt aber noch 15 Mrd. Euro) wie die Luft zum Atmen. Am Mittwoch musste allerdings Alekos Flabouraris, Minister im Amt des Ministerpräsidenten und einer der engsten Mitarbeiter von Alexis Tsipras, in einem Interview mit dem TV-Sender Antenna einräumen, dass die Bewilligung womöglich doch erst am 11. Mai, also beim nächsten Treffen der Euro-Finanzminister erfolgen kann. Wie ernsthaft man diese Möglichkeit einkalkuliert, zeigt eine weitere Aussage von Flabouraris, die kein Regierungsmitglied ohne Not machen würde: Falls die ausstehenden Gelder aus dem ESM-Programm länger als erwartet ausbleiben, könne sich das Finanzministerium gezwungen sehen, eine „Liquiditätsabgabe“ auf Einkommen von mehr als einer halben Million Euro zu erheben (wobei der Ausdruck „Pauschale“, griechisch efapax, die der Tsipras-Vertraute benutzte, sowohl eine Steuervorauszahlung als auch eine einmalige Sonderabgabe auf höhere Vermögen bedeuten kann). Einen weiteren Hinweis auf solche Notfallplanungen gab Vize-Finanzministers Mardas (der zugleich Verwalter der Staatskasse ist). Mardas sprach von der Möglichkeit, alle öffentlichen Organisationen – also vor allem die Rentenkassen und die öffentlichen Betriebe, aber auch die Kommunen – per Gesetz zu zwingen, ihre liquiden Geldmittel bei der griechischen Zentralbank anzulegen. Diese Gelder könnten für die Finanzierung der laufenden Staatsausgaben herangezogen wären, falls der Regierung das Geld für die Gehälter des öffentlichen Dienstes ausgehen sollte. Damit reagierte Mardas auf die Tatsache, dass die Vorstände der Rentenkassen bislang nicht bereit waren, ihre liquiden Mittel freiwillig an die Staatskasse abzutreten (im Gegensatz etwa zur Athener Metro-Gesellschaft, die dem Fiskus insgesamt Barmittel in Höhe von 550 Millionen Euro erschlossen hat). Solche Notfallpläne zeigen, dass die Regierung bereits dabei ist, den Bodensatz der Staatstöpfe auszukratzen. Das fördert natürlich Spekulationen, die schon seit Wochen in Athen kursieren: Die Regierung Tsipras plane, um den Staat zahlungsfähig zu halten, entweder Kapitalverkehrskontrollen, oder die zeitlich befristete Konfiskation hoher Bankeinlagen zum Kauf von T-Bills, oder eine Begrenzung des Zugriff auf die Bankkonten der Bürger (wie 2013 in Zypern praktiziert). Die Angst vor der Panik fördert die Panik Die Angst, dass man demnächst an den Cash-Automaten nicht mehr beliebig viel Geld abheben kann, zeigt bereits Wirkungen. Die auffälligste – und fatalste – ist der ständige Abfluss von Geldern aus den Girokonten, der mittels immer neuer ELA-Notfallkredite der griechischen Zentralbank ausgeglichen werden muss (die von der EZB bewilligt werden müssen, was zuletzt am 14. April geschehen ist). Seit November 2014 hat sich die Summe der abgezogenen Gelder auf knapp 30 Milliarden Euro erhöht. Dabei wurden in den letzten Wochen 90 Prozent der Gesamtsumme in bar abgehoben, was zeigt, dass die Leute im Fall des Falles möglichst viel Geldreserven zu Hause haben wollen. Die Banken wiederum geben sich größte Mühe, ihre Geldautomaten ständig nachzufüllen, weil sie befürchten, dass schon ein einziger leerer Automat eine Kundenpanik auslösten könnte. Dieses Beispiel zeigt zwei Dinge: Erstens haben die Gerüchte und Ängste um einen griechischen „default“ eine sehr reale Basis. Und zweitens gibt es sehr viele Griechen, die auf ein „ehrenhaftes“ Verhandlungsergebnis ihrer Regierung hoffen, zugleich aber für den Fall des Scheiterns vorsorgen wollen. Die also zwischen Hoffen und Bangen schwanken – und mit ihrem Bangen zur Verschärfung der Krise beitragen. Wer sollte ihnen das verübeln? Wie bedrohlich der aktuelle Stand der griechischen Finanzen ist, wird ihnen durch die nackten Zahlen demonstriert, die vor zwei Tagen die griechische Statistikbehörde ELSTAT vorgelegt hat. Die Endbilanz für das Haushaltsjahr 2014 weist aus, dass die Staatsverschuldung auf 177,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (von 175 Prozent für 2013) angewachsen ist. Dieser Wert liegt auch deshalb höher als erwartet, weil das reale Wirtschaftswachstum mit 0,8 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben ist (nominal verzeichnet das BIP 2014 gegenüber dem Vorjahr sogar ein Minus, das allerdings durch die negative Inflationsrate ausgeglichen wird). Das bedeutet zugleich, dass die Prognose für das Wirtschaftswachstum dieses Jahres von 2,5 Prozent deutlich nach unten korrigieren werden muss (was der IWF gestern bereits angekündigt hat). Der Spielraum für soziale Programme schrumpft Die schlimmste Nachricht für Varoufakis und die Regierung ist allerdings eine andere Zahl: 2014 wurde das Ziel, einen Überschuss des „Primärhaushalts“ (Staatseinnahmen minus –ausgaben ohne Berücksichtigung des Schuldendienstes) in Höhe von 1,5 Prozent des BIP zu erzielen, klar verfehlt. Dass dieser Primärüberschuss nur 0,4 Prozent betrug, lässt erwarten, dass er auch für 2015 weitaus geringer als erhofft ausfallen wird. Das verringert den Spielraum der Regierung für Entlastungen und soziale Programme, die sie aus diesem Überschuss finanzieren will. Wir erinnern uns: Dieser Spielraum wird Athen durch die Brüsseler Vereinbarung vom 20. Februar eingeräumt, die das alte Troika-Ziel von 2,5 Prozent Primärüberschuss durch die flexible Forderung eines „angemessenen“ Primärüberschusses ersetzt hat. Ohne erhebliche Einnahmenüberschüsse werden die Programme zur Entlastung der ärmsten Krisenopfer, die mangels flüssiger Staatsgelder bereits stark zusammengestrichen wurden, aus eigener Kraft nicht finanzierbar sein. Vor diesem Hintergrund laufen die zähen Verhandlungen zwischen der Tsipras-Regierung und der Ex-Troika, deren Ausgang derzeit völlig offen ist. Die noch bestehenden Differenzen (Sozialkassen, Mehrwertsteuer, Privatisierungen) werde ich in einem zweiten Teil dieses Berichts erörtern. Aber unabhängig von diesen Inhalten ist inzwischen der Faktor Zeit zu einem eigenständigen Problem geworden, und das aus zwei Gründen: Erstens geht jeder Tag der Ungewissheit über die Zukunft des Landes zu Lasten der Realwirtschaft. Die griechische Volkswirtschaft ist derzeit wie gelähmt. Inländische Unternehmen warten ab, und selbst wenn sie investieren wollen, erhalten sie keine Kredite von den klammen Banken, die täglich an Liquidität verlieren. Potentielle ausländische Investoren investieren nicht. Die griechischen Konsumenten konsumieren nur das Nötigste, weil sie ihr Geld für den Notfall „Grexit“ zurückhalten: Die Umsätze des Einzelhandels in der Osterwoche – ein wichtiger Indikator für das Konsumklima – sind gegenüber 2014 um etwa 20 Prozent geschrumpft. In den ersten Monaten des neuen Jahres gibt es bereits Anzeichen einer neuerlichen Rezession. Finanzminister Varoufakis hat also allen Grund, daran zu erinnern, dass jeder Tag, um den sich eine Einigung mit den „Brüsseler Institutionen“ verzögert, ein schlechter Tag für die Realwirtschaft ist. Der zweite Grund, warum der Faktor Zeit so wichtig ist: Was derzeit zwischen Athen und Brüssel verhandelt wird, ist ja nur eine brückenartige Vereinbarung über die „Abwicklung“ des alten Sparprogramms, die für die alte Troika die Voraussetzung für die Auszahlung der letzten bailout-Mittel darstellt. Erst wenn diese erfolgt ist, soll eine zweite, substantielle Verhandlungsrunde beginnen, in der es um die mittelfristige Perspektive und um die Aktivierung der griechischen Wirtschaft gehen soll. Also um das, was die griechische Seite als einen Neustart des gesamten Rettungsprogramms sieht und erhofft. Diese Verhandlungen sind wichtiger und substantieller als die erste Runde, aber sie werden auch schwieriger und deshalb zeitraubender sein. Aber die kostbare Zeit für diese zweite Runde, die Ende Juni abgeschlossen sein sollen, wird durch die Verzögerung der ersten Runde ständig aufgezehrt. Woran klemmt es in den Verhandlungen? Warum geht es schon in der ersten Verhandlungsrunde nicht voran? Seit der grundsätzlichen Übereinkunft vom 20. Februar sind fast zwei Monate verstrichen (bis zum 11. Mai werden es 15 Wochen sein). In Brüssel hat die griechische Seite – nach einem harten Ultimatum – ein Papier unterschrieben, das sie verpflichtet, einen umfassenden Katalog von Maßnahmen und Reformen zu präsentieren. Damit soll die neue Athener Regierung gegenüber EU, EZB und IWF ihre Bereitschaft nachweisen, die zentralen Sparvorgaben des alten „Memorandums“ mehr oder weniger zu erfüllen, ehe man in der zweiten Runde über ein neues Programm verhandelt, das die alten – gescheiterten – Austeritätskonzepte ablösen soll. Ein solcher „New Deal“ soll nach griechischen Vorstellungen, die auch innerhalb der EU und des IWF einiges Verständnis oder gar Sympathie genießen, vor allem eine substantielle „Erleichterung“ der Sparauflagen (in welcher Form auch immer) und ein Programm für Wirtschaftswachstum und eine ganze Reihe notwendiger bis überfälliger „produktive Reformen“ umfassen. Ein systematisches Problem besteht darin, dass die Verhandlungspartner Griechenland darauf festgenagelt haben, bestimmte Reformen schon vor der zweiten substantiellen Verhandlungsrunde zuzusagen und festzuklopfen. Die Brüsseler Vereinbarung erwähnt insbesondere „lange überfällige Reformen, um die Korruption und Steuervermeidung zu bekämpfen und die Effizienz des öffentlichen Sektors zu erhöhen.“ Das ist im Ansatz auch sinnvoll, denn die genannten Maßnahmen können unmittelbar zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen beitragen. Dagegen will die griechische Seite Themenkomplexe wie „Arbeitsmarkt“ oder „Tarifverhandlungen“ eher in der zweiten Runde behandeln, wo sie systematisch auch hingehören. Aber diese Themen stehen nun mal in der Vereinbarung vom 20. Februar, und zwar in Form des Satzes: “Die griechischen Stellen verpflichten sich, keine Maßnahmen zurückzunehmen und keine einseitigen Veränderungen an ihrer Politik und an strukturellen Reformen vorzunehmen, die negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt, die wirtschaftliche Erholung oder die finanzielle Stabilität haben würden“ . Diese Formulierung, verstärkt durch den Zusatz „as assessed by the institutions“ machte praktisch alle möglichen Schritte der griechische Seite von der Bewilligung durch EU-Kommission, EZB und IWF abhängig. Die Verhandlungen stocken also, weil Athen die Partner zu überreden versucht, die schwierigere „Reform“-Materie in die zweite Verhandlungsrunde zu verschieben – bislang ohne Erfolg. Es gibt aber auch einen zweiten Grund, den die griechische Seite zu verantworten hat: Das schwerfällige Funktionieren, ja eine partielle Handlungsunfähigkeit der Tsipras-Regierung, die den „Brüsseler Institutionen“ ein Rätsel aufgibt, weil nicht zu erkennen ist, ob dieses Defizit von der mangelnden praktisch-politischen Erfahrung, von Blockaden im Staatsapparat oder von der politischen Zerklüftung der Syriza-Anel-Regierung herrührt. Kakophonie auch in Athen Das augenfälligste Beispiel für diesen Befund ist die Liste von Reformen und Maßnahmen, zu deren Vorlage sich Tsipras und Varoufakis am 20. Februar verpflichtet haben. Seitdem hat Athen vier Dokumente nach Brüssel geschickt, die ständig neue Ideen und Präzisierungen enthielten, die sich zum Teil widersprechen. Und die vor allem wenig belastbare Angaben über die erwarteten fiskalischen Effekte enthalten. Zugleich verkünden einzelne Minister immer wieder Maßnahmen und Gesetzesvorhaben, die mit der nach Brüssel geschickten Liste nicht abgestimmt sind oder sogar den programmatischen Äußerungen und Zusagen von Finanzminister Varoufakis widersprechen. Ich werde in einezm zweiten Teil dieses Berichtes einige Beispiele für diese Athener „Kakophonie“ anführen, die gerade wohlwollende Beobachter und ausgesprochene Sympathisanten der neuen Regierung zur Verzweiflung bringt. Die haben zwar mit Anlaufproblemen der zumeist administrativ völlig unerfahrenen Ministerriege gerechnet, aber auf den Dilettantismus und die politische Leichtfertigkeit in wichtigen Regierungsämtern waren sie nicht vorbereitet. Dennoch klammern sich viele an die Hoffnung, dass es erstens kaum schlimmer werden kann, und dass zweitens Tsipras gezwungen sein wird, das Durcheinander zu ordnen und ein „Machtwort“ zu sprechen. An dieser Stelle will ich nur einen Punkt hervorheben, der zugleich das Hauptproblem des Syriza-Projekts veranschaulicht. Die Regierung und ihre einzelnen Mitglieder haben bislang viel zu viel Zeit und Kraft in eine „Symbolpolitik“ gesteckt, statt in die politische „Kärrnerarbeit“ an den auch von der neuen Mannschaft für notwendig erachteten Reformen, die für das Überleben des ganzen Projekts entscheidend sind – und zwar nicht, um die Gläubiger zu besänftigen, sondern um das Land vor dem Absturz zu retten. Ein Beispiel für solche „Symbolpolitik“: In den Verhandlungen mit der „Troika“ wurde heftig darum gerungen, die Gläubiger in „Brüsseler Institutionen“ umzutaufen. Dieser Erfolg wurde dann quasi autosuggestiv mit großem Aufwand als substantielle Errungenschaft propagiert. Eine solche PR-Aktion hätte die Syriza früher bei der Samaras-Regierung als aufgeplusterte „success story“ kritisiert. Dass sich auch die Tsipras-Regierung in PR-Aktionen übt, wäre freilich nicht weiter schlimm und ist in gewisser Weise auch nötig, um die Syriza-Wähler und vor allem die eigene Parteibasis zu beschwichtigen. Aber zugleich hat die Regierung nur wenig getan, um unverzüglich eines der großen „Reformprojekte“, auf denen das „neue Griechenland“ gründen soll, detailliert durchzubuchstabieren und der Bevölkerung nahezubringen – einschließlich der schmerzlichen Folgen für gewisse Wählergruppen. Die Regierung Tsipras und die Kräfteverhältnisse in der Syriza Mit dieser Kritik ist zugleich gesagt, dass die Regierung Tsipras an der prekären Lage, in der sie sich heute unter dem Druck der früheren Troika, der Medien und „der Märkte“ befindet, keineswegs gänzlich unschuldig ist. Die Frage ist, ob und wie sie die Angriffsfläche, die sie heute in unerwartet großem Ausmaß bietet, in den nächsten entscheidenden Wochen deutlich reduzieren kann. Die Antwort wird sehr stark davon abhängen, wie sich das Verhältnis zwischen der Regierung Tsipras und der Partei Syriza entwickelt. Deren innere Widersprüche und Gegensätze wurden durch den Wahlsieg vom Januar keineswegs gemildert (wie viele Syriza-Wähler erwartet hatten), sondern könnten sich sogar noch zuspitzen. Der Verlauf der Krise in den Verhandlungen zwischen Athen und Brüssel/Berlin könnte dazu beitragen, dass eine innerparteiliche Kraftprobe zwischen der „Euro“-Mehrheit und der (linken) und der Drachmen-Fraktion unvermeidlich wird. Da dies aus der Distanz schwer zu beurteilen ist, werde ich versuchen, mir ein klareres Bild vor Ort in Athen zu verschaffen.
Erstellt am 30. Nov -1
Euroland versucht es als Billiganbieter   (Meldungen-Soziales-Hartz4-Armut)
nzeit, dass sich der Euro nicht zu rasch erholt. The post Euroland versucht es als Billiganbieter appeared first on Herdentrieb .
Erstellt am 30. Nov -1
Hinweise des Tages   (Meldungen-Soziales-Hartz4-Armut)
: Hans Leyendecker in der Süddeutschen Zu guter Letzt: Realsatire…. ja wo ist denn nur das Geld? Quelle: der_ichbins auf Twitter
Erstellt am 30. Nov -1
“Normale Prosperität wird es nicht mehr geben”   (Meldungen-Soziales-Hartz4-Armut)
erung ab. Schäuble spielte den Harten, Vizekanzler Siegmar Gabriel hat ihn dafür sogar sanft kritisiert und am Ende konnte sich Angela Merkel im direkten Gespräch mit Alexis Tsipras als die Versöhnliche darstellen. Und Schäuble konnte dann im Bundestag das Ergebnis als Resultat seiner Prinzipientreue präsentieren. Man kann das alles aus deutscher Sicht total nachvollziehen. Was natürlich auch heißt: Jede Regierung in der Eurozone spielt für ihre eigene “nationale Galerie” – was ja auch eines der Probleme der Eurozone ist. Galbraith: Selbstverständlich. Das geht ja noch weiter. Die spanische Regierung und die portugiesische Regierung haben eine absolute Hardlinerhaltung eingenommen, weil sie von Bewegungen herausgefordert werden, die SYRIZA ähneln. Das heißt, Regierungen, die heute in Umfragen bei weniger als 20 Prozent liegen, haben sich alleine aus innenpolitischen Erwägungen unbeugsam gegeben. Diese Regierungen wollen natürlich jeden SYRIZA-Erfolg verhindern. Darüber hinaus ist die Situation in Griechenland natürlich extrem angespannt, weil die Regierung Liquiditätsprobleme hat. Also, der Kompromiss war ein Erfolg, aber ob er die Situation in Griechenland stabilisieren kann, ist absolut nicht gesagt. Vor allem in der deutschsprachigen Presse wird jetzt die Storyline präsentiert, Varoufakis sei zu aggressiv, zu radikal, er gieße Öl ins Feuer, stoße mögliche Verbündete vor dem Kopf und ähnliches. Ist da was dran? Galbraith: Ach, das ist doch nur Propagandaklimbim. Klar, Varoufakis hat einen der härtesten Jobs der Welt im Moment. Und er ist einer der Fähigsten in Europa. Die Art, wie er spricht, die ist von einer Klarheit und auch ungeschminkten Wahrhaftigkeit, die natürlich äußerst unüblich in offiziellen Kreisen ist, damit auch überraschend und irritierend. Das Lustige ist, dass das sogar manche Journalisten verstört, die es offenbar als normal ansehen, dass man sie mit nichtssagenden Formeln abspeist. Sie haben in Texas mit Yanis Varoufakis die vergangenen Jahre eng zusammen gearbeitet: Wie würden Sie ihn charakterisieren? Galbraith: Ich mag und bewundere ihn. Er ist ein großartiger Intellektueller, ein glasklarer Schreiber. Er hat Analysen von unglaublicher Klarheit geschrieben, wohl mehrere Millionen Wörter allein über die Eurokrise in den vergangenen Jahren. Jeder kann sich selbst ein Bild machen und das nachlesen. Gibt es eigentlich eine gute Lösung, sowohl für Griechenland als auch für die Eurozone, die sich ja auch seit sieben Jahren in einer Depression und Stagnation befindet, mit niedrigem Wachstum, explodierender Ungleichheit und wachsenden Schuldenständen? Galbraith: Für Griechenland ist das beste, was man sich vorstellen kann, dass man Zeit kauft, dass die Banken nicht kollabieren, zudem muss man institutionelle Reformen vornehmen, die auch Zeit brauchen und man muss unmittelbar die humanitäre Katastrophe bekämpfen. Wäre das schon eine ökonomische Erholung? Nein. Eher nur eine Stabilisierung. Wenn wir uns die europäische Situation ansehen, die von sieben Jahren Austerität und Stagnation geprägt ist, so kann man sich natürlich kaum vorstellen, dass sich Griechenland alleine aus dieser Spirale befreien kann. Die Frage wäre also: Wie kann man sich einen Weg Richtung Prosperität für ganz Europa vorstellen? Sie sind ja generell nicht sehr optimistisch. Schluss mit Austerity ist eindeutig nicht genug, das ist die Botschaft ihres jüngsten Buches “The End of Normal”. Galbraith: Gerade die Europäische Union bräuchte eigentlich einen Totalumbau jener Institutionen, die während der Phase neoliberaler Dominanz errichtet worden sind – die Organisation der Währungsunion, das innereuropäische Regelwerk. Es bräuchte ganz massive Investitionen in jeder einzelne der europäischen Volkswirtschaften um wieder Prosperität zu ermöglichen. In Ihrem Buch kritisieren Sie auch die linksliberalen keynesianischen Frontkämpfer wie Paul Krugman und Joseph Stiglitz – die würden letztlich nicht weit genug gehen. Ihre Meinung ist: Deren Vorschläge reichen nicht aus, um die kaputte Maschine zu reparieren. Wieso? Galbraith: Die Finanzmaschine ist kaputt, mit allen Folgewirkungen auf Konjunktur und Wachstumsaussichten. Einfach Geld reinschütten nützt da nicht viel. Es spielen viele Strukturveränderungen der letzten Jahrzehnte hinein: Die technologische Revolution, die Volatilität und der Anstieg der Energiepreise, sobald es nur zu ein wenig Wachstum kommt. Das heißt, knapp gesagt, dass die Annahme falsch ist, wir bräuchten nur einen Kickstart der Ökonomie und schon gibt es wieder eine “normale Prosperität”, sondern die Vorstellung einer solchen “Normalität” ist selbst heutzutage fragwürdig. Aber vieles was Sie vorschlagen sagen Krugman und Stiglitz ja auch… Galbraith: Ja, klar, ich will doch gar keinen Streit vom Zaun brechen. Joe und Paul sind Kampfgefährten und Freunde, aber wir sehen eben ein paar Dinge anders. Ich würde sagen, ich denke deutlich institutionenorientierter als sie es tun. Und das ist Folge eines anderen theoretischen Rahmens, eines anderen Modells, wie man sich das Funktionieren der Ökonomie vorstellt. Der traditionelle Keynesianismus denkt primär in Strömen von Kapital, Geld, Ressourcen, und achtet weniger auf die Funktionstüchtigkeit der vorhandenen Institutionen. Dass die funktionieren, das setzt er voraus und hält es daher für eine uninteressante Frage. Aber das sind diskutierbare Meinungsunterschiede, es soll aber jetzt um Gottes Willen nicht der Eindruck entstehen, ich würde Paul oder Joe angreifen – die beiden tun viel Gutes in der Welt mit ihrem Engagement und der Verve, mit der sie sich in intellektuelle Kämpfe stürzen. Das Panoptikum an Krisensymptomen, das Sie analysieren, die da sind: ein dysfunktionales Finanzsystem, ein Überhang an Verschuldung, die endemische Korruption, gleichzeitig schwaches Wachstum, immer mehr Ungleichheit, die Energiekrise, das Ende der amerikanischen Hegemonie, die digitalen Innovationen, die, anders als frühere technologische Revolutionen, die alte Jobs zerstörten aber auch sehr viele neue schafften, in erheblichem Maße nur mehr Jobs zerstören, drängt die Frage auf; kommt der Kapitalismus wie wir ihn kannten, an ein Ende? Galbraith: Katastrophentheoretiker bin ich aber keiner! …es muss ja kein Zusammenbruch sein, es kann ja auch eine Phase des sukzessiven Niederganges sein… Galbraith: Eine solche Stagnationsperiode ist tatsächlich eine Gefahr. Aber die Frage, die ich in dem Buch aufwerfe, ist keine pessimistische, sondern ich versuche ja gerade Antworten anzudeuten, wie mit einer solchen Situation umgegangen werden muss, in der die Schwierigkeiten deutlich größer sind als wir sie je erlebt haben in den vergangenen 80 Jahren. Die Antwort ist, wir müssen erstens sehr viel effizienter mit allen Ressourcen umgehen. Superreichen Phantasiegehälter zu bezahlen ist ja nicht nur ungerecht, es ist ja auch ein verschwenderischer Umgang mit der Ressource Geld. Wir werden viel stärker die Bedürfnisse der verwundbarsten Mitglieder unserer Gesellschaft im Auge haben müssen. Wenn der Wohlstand schnell und steil ansteigt, ist das alles einfacher: Ich kann soziale Sicherheit für die breite Mehrheit und den Reichtumszuwachs für die Privilegierten finanzieren. Das ist ja kein Problem in so einem Fall. Aber was tut man, wenn die Wachstumskurve Richtung Null geht? Dann türmen sich enorme Risiken für die Stabilität unserer Gesellschaften auf.
Erstellt am 30. Nov -1
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